Hermann Cornelius war als Arbeitersportler Gründer und Leiter des Arbeiter-Schachklubs in Grohn. Am 30. Januar 1933 wurde er verhaftet und bis Ende Mai 1933 im Gerichtsgefängnis Bremen-Lesum in „Schutzhaft“ gehalten ... » weiterlesen
Hermann Cornelius war als Arbeitersportler Gründer und Leiter des Arbeiter-Schachklubs in Grohn. Am 30. Januar 1933 wurde er verhaftet und bis Ende Mai 1933 im Gerichtsgefängnis Bremen-Lesum in „Schutzhaft“ gehalten ... » weiterlesen
[fn]Zit n. W. Hundertmark; bearbeitet von Redaktionsgruppe SPURENSUCHE[/fn]Leo Drabent, geboren am 15. Juni 1899 in Blumenthal, wurde Schlosser, malte 1917 Antikriegslosungen an Mauern und Zäune, setzte mit seinen Kollegen die ... » weiterlesen
Der Beamte Friedrich Linnemann, geboren 1903, arbeitete bei der Kripo in Bremen, ehe er 1937 zur Gestapo wechselte. Im "Judenreferat", das im Polizeihaus am Wall (heute: Zentralbibliothek) untergebracht war, bereitete ... » weiterlesen
Im August 1933 trat ein Gesetz für Bremen in Kraft, das laut damaligem Polizeisenator Theodor Laue dazu führte, „Zigeuner und Landfahrer, die für die bremische Bevölkerung oft eine starke Belästigung bedeuteten ... » weiterlesen
In den Wall-Anlagen findet man ein Denkmal für das am 9.6.1942 von der deutschen Wehrmacht zerstörte tschechische Dorf Lidice. Die Zerstörung geschah als Racheakt für das Attentat auf den Reichsprotektor ... » weiterlesen
Im Oktober 1943 wurden 3.000 polnische, französische und sowjetische Häftlinge aus unterschiedlichen Lagern ins neue KZ Farge verlegt. Dort sollte der U-Boot-Bunker „Valentin" entstehen. Für den Bau wurden insgesamt etwa ... » weiterlesen
Die jüdische Gemeinde in Bremen zählte anfangs 1933 1.438 Mitglieder und damit 0,2 % der städtischen Bevölkerung. Die Hauptsynagoge befand sich in der Kolpingstraße 6. Eine weitere kleinere, gut 100 ... » weiterlesen
Werder Bremens erste überregionale Erfolge fielen in die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, als das Weserstadion oft für politische Propagandaveranstaltungen wie etwa den Tag der Wehrmacht benutzt wurde. Im Juni 1934 ... » weiterlesen
Anfang der dreißiger Jahre stand das Bremer Schauspielhaus unter der Leitung des gelernten Journalisten und Autors Johannes Wiegand (* 1874; † 1940) und des Theaterwissenschaftlers Eduard Ichon (* 1879; † 1943). ... » weiterlesen
1932: Bevölkerung 300.000, Auflagen 120.000 ! Die Bremer Nachrichten (BN) rückten Ende der 20er Jahre auf Druck der konservativen Wirtschaftskreise politisch nach rechts. Daneben gab es die Bremer Volkszeitung (SPD) mit ... » weiterlesen