27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Vor 74 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Juden. Seit 1996 ist der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Seit vielen Jahren stellen die Landeszentrale für politische Bildung und der Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“ gemeinsam mit vielen Partner*innen auch in Bremen ein umfangreiches Veranstaltungs-programm zusammen. Die zentrale Gedenkveranstaltung des Senats findet am Sonntag, 27. Januar (um 11.30 Uhr) im Denkort Bunker Valentin statt. Dort gibt es einen Vortrag von Dr. Jens Christian Wagner (Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten): „Geschichte begreifen, für die Zukunft handeln: Was haben die NS-Verbrechen mit unserem heutigen Leben zu tun?“.

Das gesamte Programm zum 27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des NS finden Sie hier:Programm-27ster-Januar2019

Neue Spur „Zweifach verfolgt und schließlich ermordet: Mariechen Franz“ auf Spurensuche-Bremen.de

Maria Franz, geb. am 21.9.1927 im ostfriesischen Riepe, wurde im Alter von 17 Jahren im KZ Ravensbrück ermordet. Als Sintezza und als angeblich „Erbkranke“ wurde sie von den Nazis verfolgt. ... » weiterlesen

Neue Spur „Zweifach verfolgt und schließlich ermordet: Mariechen Franz“ auf Spurensuche-Bremen.de

Maria Franz, geb. am 21.9.1927 im ostfriesischen Riepe, wurde im Alter von 17 Jahren im KZ Ravensbrück ermordet. Als Sintezza und als angeblich „Erbkranke“ wurde sie von den Nazis verfolgt. ... » weiterlesen

Neue Spur „Marthasheim bietet Mädchen wenig Schutz für “rassenhygienische Leitlinien”“ auf Spurensuche-Bremen.de

Das Marthasheim wurde 1873 mit der finanziellen Hilfe Emmy Kulenkampffs in der Osterstraße 21 eingerichtet. Aus dem Verein für Innere Mission, dem Bremer Ortsverein Freundinnen junger Mädchen und der Mägdeherberge ... » weiterlesen

Studienreisen 2019

Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, IBB Dortmund und dem FIRST REISEBÜRO bietet “Erinnern für die Zukunft e.V.” für 2019 drei Studienfahrten an, für die ab sofort Anmeldungen entgegen genommen werden:

1. Januar bis 3. Februar 2019: Studienreise nach Auschwitz und Krakau:

31. Januar 2019: Flug nach Krakau 12.50h Ankunft und Transfer nach Oswiecim/Auschwitz.

1. Februar 2019: Besichtigung der Gedenkstätten Auschwitz (Stammlager) und Birkenau, Fahrt nach Krakau.

2. Februar 2019: Krakau Besichtigungen (altes jüdisches Viertel etc.); abends Klezmerhaus.

3. Februar 2019: Weitere Besichtigungen in Krakau. Rückflug ab Krakau 18.15h.

Eine Kooperation von “Erinnern für die Zukunft e.V.” mit der Landeszentrale für politische Bildung, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem FIRST REISEBÜRO. Weitere Infos: Programm AUSCHWITZ + KRAKAU 31 1 – 3 2 19

2. und 3. März 2019: “Fahrt ins Jüdische Berlin”

Busfahrt mit folgenden Themen: Holocaust-Mahnmal, Jüdisches Museum incl. Sonderausstellung über Jerusalem, Bundestag und Neue Synagoge. Eine Übernachtung.

Eine Kooperation von “Erinnern für die Zukunft e.V.” Landeszentrale für politische Bildung, Deutsch-Israelische Gesellschaft und FIRST REISEBÜRO.

5. bis 9. Juni 2019: „Gedenkstättenfahrt nach Minsk und Malyi Trostenez/ Belarus“

Geplanter Ablauf:

5. Juni 2019: Flug von Hannover nach Minsk, Ankunft 17:30; Vortrag zur politischen Lage in Belarus.

6. Juni 2019: Stadtführung; Führung durch das Minsker Getto, Besuch der Jama ( Mordstätte an den Juden im Minsker Getto), Besichtigung des Vernichtungsortes am Friedhof, Gedenksteine der deportierten und in Minsk ermordeten westeuropäischen Juden. Informationen zur Geschichtswerkstatt.

7. Juni 2019: Besuch der Gedenkstätte Malyi Trostenez. Besichtigung, historische Hintergründe; Evtl. Zeitzeugengespräch. Evtl. Treffen mit jungen Leuten aus Minsk.

8. Juni 2019: Gedenkstätte Chatyn. Evtl. Treffen mit Politikvertretern und Abschlussdiskussion.

9. Juni 2019: 11:10 Rückflug nach Hannover.

Eine Kooperation von „Erinnern für die Zukunft e.V.“, Landeszentrale für politische Bildung, Deutsch-Israelische Gesellschaft, IBB Dortmund und FIRST REISEBÜRO.

Informationen und Anmeldungen : FIRST REISEBÜRO TUI Deutschland GmbH, Gruppen- & Incentiveabteilung Ostertorsteinweg 62-64, 28203 Bremen Telefon: +49 (0) 421 – 33 54 335, Telefax: +49 (0) 421 – 33 54 31, Mail: gruppen.bremen5@first-reisebuero.de

 

Robert Gerwarth „Die größte aller Revolutionen“

Für Robert Gerwarth war die Novemberrevolution vor 100 Jahren die „größte aller Revolutionen“. Auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen und des Vereins “Erinnern für die Zukunft e.V.” stellt der renommierte Zeithistoriker und Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin am Donnerstag, 6. September sein neues Buch „Die größte aller Revolutionen. November 1918 und der Aufbruch in eine neue Zeit“ in der Zentralbibliothek vor. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Programms zu „1918/19 – 100 Jahre Weltgeschichte“. Das Grußwort spricht Bürgermeister Dr. Carsten Sieling. Moderiert wird der Abend von Dr. Thomas Köcher (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Bremen).

Im Rahmen des Programms zu “1918/19 – 100 Jahre Weltgeschichte”. Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Bremen in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen, dem Verein „Erinnern für die Zukunft“ e.V. und dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. Beginn ist um 19 Uhr im Wall-Saal der Zentralbibliothek, Am Wall 201. Der Eintritt ist frei.

Der Politische Salon: »Mit Rechten reden«

Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur. Der Leitfaden »Mit Rechten reden« zeigt, dass es in der Auseinandersetzung mit »Rechtspopulismus« und »Neuen Rechten« um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. Anlässlich des Politischen Salons des Vereins “Erinnern für die Zukunft e.V.“ stellt der Berliner Autor und Historiker Per Leo am Donnerstag, den 13. September um 19:30 Uhr im Kukoon seinen „Leitfaden“ im Gespräch mit Carsten Neumann (Verein Standpunkt – Antifaschismus und Kultur e.V.) vor.

Per Leo ist Historiker und Bestsellerautor. Seine Dissertation befasste sich mit einer Strukturanalyse weltanschaulichen Denkens. Sein literarisches Debüt »Flut und Boden« wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Aus beiden Büchern erwuchs die Einsicht, dass man rechter Polemik am besten in Dreieckskonstellationen begegnet.

Neue Spur „Der ehrenwerte Herr L. – ein SS-Offizier unter Verdacht“ auf Spurensuche-Bremen.de

Hermann Heinrich Wilhelm Lumm wurde am 2. März 1912 in Bremen geboren. Er besuchte in Bremen das Realgymnasium, das jetzige Gymnasium an der Hermann- Böse-Str. Im Mai 1938 erhielt er ... » weiterlesen

Neue Spur „Hemelinger Pastor Röbbelen in Schutzhaft genommen“ auf Spurensuche-Bremen.de

Sie haben protestiert, die Flagge nicht aus dem Fenster gehängt, Kontakt zu Juden gehalten, ihre Kinder nicht zum „Dienst“ geschickt, haben die Mitgliedschaft im Lehrer- und Ärztebund oder in der ... » weiterlesen

Neue Spur „Die BREMER NACHRICHTEN gleichgeschaltet“ auf Spurensuche-Bremen.de

Anfang 2018 feierte die Zeitung BREMER NACHRICHTEN ihre 275 Jahre alte Tradition als eine der ältesten, heute noch erscheinenden Zeitungen in Deutschland. Ein Grund zum Feiern, der u.a. mit einer ... » weiterlesen