Neue Spur „Frida Gottwald und Rudolf Schmidt, verfolgte Sinti“ auf Spurensuche-Bremen.de

Frieda Gottwald lebte 1935 mit ihren Eltern in Tilsit (Ostpreußen, in der Nähe von Königsberg). Ihre Eltern hatten einen Wanderzirkus mit dem sie West- und Ostpreußen bereisten. In dem Betrieb ... » weiterlesen

Neue Spur „DENKORTE Stele für verfolgte Sinti und Roma“ auf Spurensuche-Bremen.de

In der Neustadt findet man an mehreren Orten sogenannte DENKORTE-Tafeln- und -Stelen. Sie wurden seit 2016 mit freundlicher Unterstützung des Neustädter Beirats von der DENKORTE-Initiative aufgestellt und erinnern den Betrachter*innen ... » weiterlesen

Neue Spur „Walter Caspar Többens – Ein Vegesacker Kaufmann“ auf Spurensuche-Bremen.de

1984 feierte das Modehaus Többens in ihrer Filiale in der Gerhard-Rohlfs-Straße 1, direkt gegenüber dem Mitbewerber Leffers, sein 50jähriges Firmenjubiläum mit einem großen Jubiläumsverkauf. Der Begründer und Kapitalgeber der Firma ... » weiterlesen

Neue Spur „„Dienststelle für Zigeunerfragen“ verantwortet Deportation der Sinti und Roma“ auf Spurensuche-Bremen.de

Im Polizeihaus am Wall 201 war nicht nur die Führung der Bereitschaftspolizei untergebracht, sondern auch die Kriminalpolizei (Kripo). Sie stand unter der Leitung von Franz Hahn. Auf Reichsebene musste per Runderlass ... » weiterlesen

Neue Spur „Geraubte „Hollandgüter“ wird öffentlich versteigert“ auf Spurensuche-Bremen.de

Das Ernährungs- und Wirtschaftsamt in Bremen war 1943 untergebracht im Bahnhofshotel am Herdentorsteinweg. Amtsleiter war dort der Regierungsrat Walther Mayer. In seine Zuständigkeit fiel die Verwertung von „gebrauchtes Haushaltsgut“, das ... » weiterlesen

Neue Spur „Gründung der „Kampfgemeinschaft gegen Faschismus““ auf Spurensuche-Bremen.de

Bereits während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Bremen machten sich Mitglieder der linken Parteien, wie SPD, KPD, KPO[1], SAP[2] und ISK[3], gemeinsam in illegalen Kreisen Gedanken über die Zeit nach ... » weiterlesen

Neue Spur „Erich Ukrow, der verfolgte Fließenpresser“ auf Spurensuche-Bremen.de

Der gelernte Fließenpresser Erich Ukrow (1896-1965) stammte ursprünglich aus einer Arbeiterfamilie in Hermsdorf/Brandenburg. Im Ersten Weltkrieg meldet er sich als Kriegsfreiwilliger. Als Gefreiter erleidet er an der West-Front eine Gasvergiftung. ... » weiterlesen

Neue Spur „Anna Stiegler, soziales Engagement und Widerstand“ auf Spurensuche-Bremen.de

Über Bremer SPD-Frauen in der Nachkriegszeit zu sprechen, ohne Anna Stiegler zu erwähnen – das geht gar nicht. Anna Stiegler wurde am 21. April 1881 in Mecklenburg geboren und zog 1903 ... » weiterlesen

Neue Spur „Heinrich Gross – Vom Arbeitszwangslager Teufelsmoor ins KZ Natzweiler“ auf Spurensuche-Bremen.de

Heinrich Hermann Gross, laut Melderegisterkartei auch Imhoff genannt, wurde am 25. Dezember 1914 in Bremen geboren. Er hatte zwei Brüder und eine Schwester. Er war ledig. Seine Schwester beging 1938 ... » weiterlesen

»Braucht es ein neues Erinnern?«

Vortrag und Podiumsdiskussion zu aktuellen erinnerungspolitischen Debatten und ihren Auswirkungen auf Gedenkstätten- und Museumsarbeit

Anlässlich des Politischen Salons des Vereins „Erinnern für die Zukunft e.V.“ findet am Donnerstag, den 10. März (19 Uhr) im Kukoon eine Veranstaltung zu den aktuellen erinnerungspolitischen Debatten statt. Unter der Fragestellung „Braucht es ein neues Erinnern?“ werden die aktuellen Diskussionen um eine multidirektionale Erinnerung durchleuchtet und auf ihre Auswirkungen auf Gedenkstätten- und Museumsarbeit untersucht. Nach der Begrüßung von Dr. Thomas Köcher (Leiter der Landeszentrale für politische Bildung) gibt Dr. Jonas Kreienbaum (Universität Rostock) zunächst einen Impulsvortrag. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Anna Greve (Direktorin Focke-Museum: Diskutantin zum Umgang mit kolonialer Erinnerung und Artefakten), Dr. Marcus Meyer (Denkort Bunker Valentin, Erinnern für die Zukunft: Diskutant zu wandelnden Anforderungen in der Vermittlung von NS-Geschichte) sowie Dr. Jonas Kreienbaum. Die Moderation übernimmt Dr. Avner Ofrath (Universität Bremen).

Welche Konsequenzen haben diese erinnerungspolitischen Debatten für die Arbeit und das Selbstverständnis von Gedenkstätten und Museen in Bremen? In dieser Podiumsdiskussion möchten wir Akteure aus den Universitäten, Museen und Gedenkstätten zusammenzubringen, um über die praktischen Herausforderungen aktueller Debatten zu diskutieren: Welche Vermittlungsformen werden derzeit in Museen und Gedenkstätten eingesetzt? Welche Rolle spielen diese Orte für die öffentliche Geschichtsrezeption? Wie kann der Forderung nach multidirektionaler, oder inklusiverer, Erinnerung eingelöst werden? Und wie gehen insbesondere ethnografische Museen in der Praxis mit Kritik an kolonialem Erbe und der Frage nach Raubgut um? Im weiteren Sinne soll die Diskussion umfassendere Fragen anregen: Was wird bleiben von der aktuellen erinnerungspolitischen Debatte? Ist ein neues Erinnern nötig?

Das Konzept zu dieser Veranstaltung wurde entwickelt von Annika Bärwald, Avner Ofrath und Norman Aselmeyer (alle Universität Bremen) in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen und dem Verein „Erinnern für die Zukunft e.V.“

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 10. März, um 19.00 Uhr im Kulturzentrum Kukoon (Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen) statt. Der Eintritt ist frei. Es gelten die 2G-Regeln, weitere Informationen: https://kukoon.de/de