Ab Dezember 1944 wurden etwa 650 Häftlinge aus dem KZ Bahrsplate – in der großen Mehrzahl Juden -, die zuvor täglich per Schiff zu ihrer Arbeitsstelle auf dem Werftgelände der ... » weiterlesen
Ab Dezember 1944 wurden etwa 650 Häftlinge aus dem KZ Bahrsplate – in der großen Mehrzahl Juden -, die zuvor täglich per Schiff zu ihrer Arbeitsstelle auf dem Werftgelände der ... » weiterlesen
Im Lager Schützenhof unweit der AG Weser wurden ab Dezember 1944 etwa 700 meist politische Häftlinge des KZ Neuengamme, darunter ca. 400 Juden gefangen gehalten, die aus dem KZ Bahrsplate ... » weiterlesen
Der U-Boot-Bunker Hornisse ist ein ehemaliges Baudock für die frühere Schiffswerft AG Weser. Er befindet sich im Industriehafen an der Schleuse. Zum Bau wurden Fremdarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene eingesetzt. In ... » weiterlesen
Am 04.11.1937 wurde der 37jährige frühere Bremer Reichtagsabgeordnete Robert Stamm hingerichtet. Als Sohn sozialdemokratischer Eltern beteiligte er sich mit 14 Jahren an der antimilitaristischen Arbeit im Bergischen Land und in ... » weiterlesen
„Die Freiheit, seine Gedanken frei auszudrücken, ist für eine demokratische Gesellschaft ein unverzichtbares Gut. Die Verbrennung von verfemten Büchern durch die Nationalsozialisten muss uns heute daran erinnern, dieses Grundrecht gegen ... » weiterlesen
Im „Roten Haus“ im Bremer Stadtteil Buntentor war die Parteizentrale der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) bis zur Besetzung durch die SA am 17.03.1933 ihren Sitz. In der Druckerei wurde auch ... » weiterlesen
Am Pfingstsonntag, d. 24. Juni 1943. schlug in einem Neustädter Bunker während eines US-Luftwaffenangriffs eine Luftmine ein. Im Bunker hatten Anwohner der anliegenden Hermannstraße und Wulfhoopstraße Schutz gesucht. Während Frau ... » weiterlesen
Der "Elefant" wurde als Reichskolonialehrendenkmal 1931 errichtet, im Juli 1932 eingeweiht und am 19.09.1989 in Antikolonialdenkmal umbenannt. Zweck des Denkmals war die Erinnerung an die ehem. deutschen Kolonien in Afrika, zu ... » weiterlesen
Ein ‚ungewöhnliches Dokument‘ nennt Hans Koschnick, Bremens ehemaliger Bürgermeister, das Buch ‚Geschichte der Juden in Bremen und Umgegend‘ von Max Markreich. Der Autor, 1881 ist Ostfriesland geboren, kam als kaufmännischer Lehrling 1897 nach Bremen. Nach dem Aufbau eines eigenen Geschäftes und der Gründung einer Familie ließ sich Max Markreich in den Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde in Bremen wählen und wurde 1924 zum 1. Vorsteher gewählt, ein Amt, das er bis 1938 innehatte. In dieser Zeit, verstärkt seit dem Rückzug aus dem Geschäftsleben im Jahre 1928, widmete sich Markreich zunehmend jüdisch-lokalhistorischen Studien und Veröffentlichungen. Nach der so genannten ‚Reichskristallnacht‘ und der Inhaftierung im Konzentrationslager Sachsenhausen floh Markreich im Dezember 1938 über Trinidad in die USA. In Kalifornien stellte er im Jahre 1955 seine ‚Geschichte der Juden in Bremen und Umgegend‘ fertig. Hans Koschnick: ‚Er hat den Bremer Juden mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt.‘ Max Markreich starb am 27. November 1962 in San Francisco. Das Buch ‚Geschichte der Juden in Bremen und Umgegend‘ ist Band 1 der ‚Edition Erinnern für die Zukunft‘ im Verlag Edition Temmen und wird erstmals zum 200. Jahrestag der Gründung der Bremer Jüdischen Gemeinde im Jahre 1803 veröffentlicht.
Das Thema »Arisierung jüdischen Haus- und Grundbesitzes« blieb bisher in der historischen Forschung ein Randthema, obwohl der private Besitz in den 1930er Jahren ingesamt einen höheren Vermögenswert darstellte als der Firmenbesitz der jüdischen Deutschen. Hanno Balz, Historiker an der Univeristät Bremen, geht in seinem Buch den Fragen nach, ob jüdisches Eigentum im Allgemeinen „verschleudert“ wurde, wer sich im Verlauf der „Arisierungen“ hat bereichern können und welche Handlungsspielräume den jüdischen Hausbestizern oder den »arischen Erwerbern blieben. Die erste Untersuchung über den gesamten Prozess der »Arsierung« jüdischen Grundbesitzes.